Brot backen mit dem Thermomix® – Die besten Tipps, Tricks und Rezepte

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Sobald ein Thermomix® deinen Haushalt bereichert, dauert es nicht mehr lang und du probierst Rezepte, an die du dich vorher im Leben nicht gewagt hättest. Auch Brot backen gehört dank Thermomix® zu den leichtesten Übungen. Er ist einfach der Beste, wenn es darum geht, Hefe perfekt zu erwärmen, Vollkorn zu schroten und Teige zu kneten. Du hast schon einen Zaubertopf, traust dich aber bisher nicht an das Thema Brot heran? Dann bekommst du heute von uns die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema und natürlich die besten Rezepte auch für Anfänger in Sachen Brot. Los geht’s!

Brot backen mit dem Thermomix® – Welches ist das beste Brot auch für Anfänger?

Fitnessbrot mit dem Thermomix® – Foto: gettyimages / arfo
Fitnessbrot mit dem Thermomix® – Foto: gettyimages / arfo

Wenn du noch nie Brot gebacken hast, ist es immer sinnvoll mit einem Rezept zu beginnen, bei dem Hefe das Triebmittel ist. Du kannst sie frisch als Würfel oder als Trockenhefe im Tütchen kaufen. Die wichtigsten Infos rund um das Thema Hefeteig findest du in diesem Beitrag. Für den Anfang reicht es aber aus, eines unserer vielfach erprobten und anfängertauglichen Rezepte zu nutzen. Wenn du ein kräftiges Vollkornbrot magst, das unkompliziert und schnell fertig ist, ist z. B. das super saftige Fitnessbrot perfekt. Der Thermomix® rührt für dich die Zutaten zusammen, Gehzeit braucht es nicht. Mit anderen Worten: In nur einer Stunde steht das saftigste Brot auf dem Tisch. Wenn du lieber mit einem hellen Brot starten möchtest, dann ist ein schnelles Ciabatta perfekt für den Einstieg. Damit glänzt du bei deinen Lieben garantiert.

Oder du backst das vermutlich beliebteste Brot unter Thermomix® Besitzern überhaupt, die Joghurtkruste. Ein wundervolles Rezept für die ganze Familie, von dem wir nie genug bekommen!

Joghurtkruste mit dem Thermomix® – Foto: Monika Grabkowska/Unsplash
Joghurtkruste mit dem Thermomix® – Foto: Monika Grabkowska/Unsplash

Wie rechne ich frische Hefe in Trockenhefe um?

Ein Würfel frische Hefe wiegt 42 g, das entspricht der Menge von zwei Päckchen Trockenhefe, mit je 7 g pro Päckchen, Als Fraustregel gilt, dass ein Päckchen Trockenhefe bzw. ein halber Würfel frische Hefe für 500 g Mehl ausreichen. Du kannst die Hefemenge bei den meisten Rezepten aber auch deutlich reduzieren, wenn du die Gehzeit dementsprechend verlängerst. Wenn du deinen Hefeteig am Abend vorher vorbereitest und ihn über Nacht gehen lässt, brauchst du auch nur sehr viel weniger Hefe. Näheres dazu findest du im Hefe-Ratgeber.

Für welche Brote verwende ich Sauerteig?

Ein Laib Sauerteigbrot
Sauerteigbrot kannst du ganz einfach mit deinem Thermomix® herstellen. – Foto: Sophia Handschuh

Grundsätzlich kannst du fast jedes Brot auch mit Sauerteig statt mit Hefe backen. Dafür benötigst du aber mehr Zeit und Geduld und vor allem natürlich den Sauerteig. Wie du ihn ansetzt und dann verwendest, erfährst du in unserem Beitrag zum Thema Sauerteig. Sauerteig verleiht dem Brot eine andere Geschmacksnote als Hefe und ist häufig auch bekömmlicher. Wichtig: Reine Roggenbrote kannst du nur mit Sauerteig backen, allein mit Hefe gehen sie nicht auf! Wenn du nur einen Teil Roggenmehl in deinem Rezept hast, reicht es häufig, etwas Essig zuzugeben, dann kannst du auch Hefe als Triebmittel verwenden.

Was ist Anstellgut?

Häufig ist in Rezepten mit Sauerteig die Rede vom Anstellgut. Damit ist der Rest des Sauerteiges gemeint, der nach der Entnahme des Sauerteiges zum Backen übrig bleibt. Ihn kannst du aufbewahren und zur späteren Verwendung dann wieder neu füttern. Ausführliche Informationen zum Thema Sauerteig findest du in unserem Beitrag dazu und natürlich auch im mein ZauberTopf-Club.

Gibt es auch Brote ohne Hefe oder Sauerteig?

Auch das ist möglich. Es gibt auch Brote, die ganz einfach mit Backpulver gebacken werden. Eiweißbrote ohne Zugabe von Mehl kommen z. B. ohne Hefe aus. Im mein ZauberTopf-Club findest du eine ganze Kollektion mit Brot und Brötchen ohne Hefe oder Sauerteig.

Eiweißbrot mit dem Thermomix® – Foto: Kathrin Knoll
Eiweißbrot mit dem Thermomix® – Foto: Kathrin Knoll

In welcher Form backe ich mein Brot?

Wenn du gerade erst mit dem Brot backen anfängst, mach dir bitte keinen Stress. Eine ganz normale Kastenform ist vollkommen in Ordnung, festere Teige kannst du auch ganz ohne Form backen. Wenn du dich dann ein bisschen mehr mit dem Thema Brot beschäftigt hast und regelmäßig backst, kannst du vielleicht über die Anschaffung einer speziellen Brotbackform aus Ton oder Steingut mit einem Deckel nachdenken. Sie erzeugen oft ein ganz besonderes Klima und so wird die Kruste deines Brotes besonders knusprig, während die Krume ganz soft bleibt. Oder du möchtest vielleicht irgendwann auf einem heißen Stein backen. Doch, wie gesagt: Das ist am Anfang, oder, wenn du nur selten Brot backst, überhaupt nicht nötig!

Kann ich meine Körner im Thermomix® selbst mahlen?

Zu den großen Talenten des Thermomix® gehört, dass er dir aus dem vollen Korn deines Lieblingsgetreides wunderbares Vollkornmehl mahlen kann. Du muss also nur noch Weizen-, Dinkel-, Roggen- oder andere Körner kaufen und kannst sie dann bei bedarf mahlen. Wie das genau funktioniert, erfährst du in unserem Beitrag zum Thema Mehl mahlen. Wichtig: Das Getreide wird geschrotet und nicht wirkllich gemahlen. Du kannst also wirklich nur Vollkornmehl herstellen, in dem noch alle Bestandteile des Mehls enthalten sind. Alle anderen Mehlsorten sind vor dem Mahlen von der Schale getrennt worden und enthalten weniger Mineralien als Vollkornmehl. Hier gilt: Je kleiner die Nummer (z. B. 405), desto weniger Mineralstoffe sind noch enthalten.

Welches Mehl für welches Brot?

Wenn du kein Vollkornbrot backen möchtest, kaufst du fertiges Mehl für deine Brote. Das kann z. B. Weizenmehl, Dinkelmehl oder Roggenmehl sein. Allgemein wird für helle Weizenbrote oder auch -brötchen oft Mehl des Typs 550 verwendet, für Sauerteig Roggenmehl des Typs 1150 und für Dinkelbrote 1050. Und viele leckere Mischbrote bestehen aus Kombinationen verschiedener Mehlsorten. Die benötigte Mehlsorte entnimmst du aber natürlich auch dem Rezept deiner Wahl!

Was bedeutet Brötchen schleifen? Warum Brote falten?

Brot falten, Sophia zeigt wie es geht – Foto: Sophia Handschuh
Brot falten, Sophia zeigt wie es geht – Foto: Sophia Handschuh

Brötchen schleifen bedeutet, dass du die Brötchen in die perfekte Form bringst. Das sorgt aber nicht nur dafür, dass deine Brötchen gut aussehen. Der Teig erhält dadurch eine ganz besondere Oberflächenspannung und so bekommen die Brötchen eine tolle Kruste. Wie das genau funktioniert, siehst du in dem Video unten. Ähnlich verhält es sich mit dem Falten von (meistens) Weizenteigen. Dazu findest du detaillierte Infos in Sophias Buch „Gutes Brot“, auf das du ebenfalls im mein ZauberTopf-Club zugreifen kannst. Zu unseren absoluten Lieblingsbrötchen gehören übrigens diese schnellen Sonntagsbrötchen.

Wo finde ich weitere Infos zum Thema Brot backen?

Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest, empfehlen wir dir auf jeden Fall einen Besuch im mein ZauberTopf-Club. Dort hast du auch Zugriff auf die Bücher von Sophia Handschuh. Sie ist unsere Brot-Back-Expertin. Super informativ ist auch der Plötzblog, hier erfährst du wirklich alles, was du rund um Brote, Brötchen und das Backen wissen musst. Wertvolle Infos und nützliche Tipps gibt es außerdem auch bei Hefe und mehr, einem tollen Blog zum Thema Brot backen, wenn auch ohne Thermomix®.

Perfekt für Pinterest:

Brot backen mit dem Thermomix® – Foto: Mae Mu / Unsplash
Brot backen mit dem Thermomix® – Foto: Mae Mu / Unsplash
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