Aioli selbst zu machen ist einfacher, als du denkst – und schmeckt um Welten besser als alles aus dem Supermarkt. Der Thermomix® übernimmt die ganze Arbeit, du brauchst nur ein paar Zutaten und fünf Minuten. Knoblauch-Fans aufgepasst: Das hier wird deine liebste selbstgemachte Aioli!
Klassische Aioli – Die Zutaten
Für 4 Personen
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Ei
- 1 TL Essig oder 1 TL Zitronensaft
- 0,5 TL Salz
- 2 Prisen frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 250 g Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumenöl)
Optional kannst du auch 1 TL Senf zugeben.
Klassische Aioli – so geht’s!
- Knoblauchzehen in den Mixtopf geben und 5 Sek. | Stufe 5 zerkleinern. Mit dem Spatel nach unten schieben.
- Ei, Essig, Salz sowie Pfeffer hinzugeben und ohne Zeitangabe | Stufe 3,5 emulgieren. Dabei das Öl am Messbecher vorbei auf das laufende Messer geben, so läuft das Öl nur langsam in den Mixtopf und die Creme erhält die gewünschte Konsistenz.
- Die Creme bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.
Nährwerte pro Portion: 576 KCAL | 2 G E | 64 G F | 1 G KH
Du findest das Rezept, inklusive praktischem Kochmodus, auch im ZauberTopf Club, ebenso wie ein Rezept für vegane Aioli mit dem Thermomix®.

Warum wird meine Aioli im Thermomix® nicht fest – und wie rette ich sie?
Das passiert selten – aber wenn es passiert, liegt es fast immer an einem dieser zwei Punkte:
- Das Öl lief zu schnell: Die Emulsion funktioniert nur, wenn du das Öl wirklich langsam und gleichmäßig über den Deckel laufen lässt. Gieß es zu zügig rein, verbindet sich das Öl nicht mit dem Ei und die Creme bleibt flüssig.
- Die Zutaten kamen direkt aus dem Kühlschrank: Ei und Öl emulgieren am besten bei Zimmertemperatur. Nimm beides rechtzeitig raus, bevor du anfängst.
- Und so rettest du eine misslungene Aioli: Gib ein frisches Eigelb in einen sauberen Mixtopf und lass die fehlgeschlagene Masse beim Mixen ganz langsam einlaufen – genau wie beim ersten Versuch mit dem Öl. In den meisten Fällen klappt das prima.

Wie lange ist selbstgemachte Aioli aus dem Thermomix® haltbar?
Wegen des rohen Eis im Rezept gilt hier: lieber frisch genießen als lange lagern. Das Wichtigste auf einen Blick:
- Haltbarkeit: Bewahr die Aioli maximal 2–3 Tage im Kühlschrank auf.
- Richtig lagern: Füll sie in ein sauberes, gut verschlossenes Glas – so bleibt sie frisch und nimmt keine Fremdgerüche an.
- Sauber entnehmen: Greif immer mit einem sauberen Löffel rein, nie mit Fingern oder benutztem Besteck. So hält sie sich die volle Zeit.
- Nicht einfrieren: Durch das Einfrieren bricht die Emulsion – die Aioli wird nach dem Auftauen wässrig und verliert ihre cremige Konsistenz.
Häufige Fragen zur Aioli aus dem Thermomix®
- Kann ich Aioli einfrieren? Nein, das funktioniert nicht. Durch das Einfrieren bricht die Emulsion – nach dem Auftauen trennen sich Öl und Ei, die Creme wird wässrig und lässt sich nicht mehr aufschlagen. Mach lieber frische Aioli, sie ist in wenigen Minuten fertig.
- Was ist der Unterschied zwischen Aioli und Mayonnaise? Im Grunde ist Aioli eine Knoblauch-Mayonnaise. Die klassische spanische Aioli besteht ursprünglich nur aus Knoblauch und Olivenöl – ohne Ei. Die Version, die wir hier zubereiten, ist eine moderne Variante mit Ei, die näher an einer gewürzten Mayonnaise liegt.
- Kann ich Aioli auch ohne Knoblauch machen? Dann ist es keine Aioli mehr, sondern Mayonnaise – aber natürlich schmeckt sie auch so. Lass den Knoblauch einfach weg und folge dem restlichen Rezept. Wer es milder mag, nimmt statt frischem Knoblauch eine kleine Menge Knoblauchpulver oder blanchiert die Zehe kurz vor der Zubereitung.
- Geht Aioli auch vegan? Ja. Ersetze das Ei durch 100 g kalte H-Milch oder Pflanzenmilch und folge dem restlichen Rezept. Das Ergebnis ist etwas leichter im Geschmack, aber genauso cremig. Verwende dann konsequent ein neutrales Pflanzenöl.
- Kann ich die Menge verdoppeln? Das funktioniert, aber geh vorsichtig vor. Gib das Öl noch langsamer zu und behalte die Emulsion gut im Blick – bei größeren Mengen bricht sie schneller. Der Mixtopf sollte nicht zu voll sein, damit der Rühraufsatz frei arbeiten kann.
- Wie scharf soll der Knoblauch sein? Das hängt vom Knoblauch und deinem Geschmack ab. Frischer Knoblauch direkt aus dem Garten ist deutlich intensiver als Supermarktware. Fang mit einer Zehe an, probier ab und gib bei Bedarf mehr dazu – nachträglich Schärfe rausnehmen geht nicht.
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