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Saftiges Bananenbrot

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Während noch vor dem goldenen Zeitalter von Instagram und Co. stolz der Käseigel auf der Tafel der Familienfete präsentiert wurde, gibt es heutzutage einen würdigen Nachfolger: das Bananenbrot. Aber wieso backen auf einmal alle Bananenbrot? Klar: Weil es so einfach ist – das beste Rezept für Bananenbrot mit dem Thermomix®, Wissenswertes und Tipps gibt es hier.

Bananenbrot mit dem Thermomix® – Zutaten

Für 16 Stücke:

  • 280 g Mehl Typ 405
  • 2 TL Backpulver
  • 0,5 TL Salz
  • 100 g Kokosraspel
  • 70 g Kokosöl, zzgl. etwas mehr zum Fetten
  • 100 g Milch
  • 120 g Kokosblütenzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 kleine Bananen

Bananenbrot mit dem Thermomix® – Zubereitung

Bananenbrot aus dem Thermomix® – Foto: Ricarda Ohligschläger
Saftig und lecker: Bananenbrot aus dem Thermomix® – Foto: Ricarda Ohligschläger
  1. Backofen auf 170 °C. Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Eine Schüssel auf den Mixtopf stellen und die Waage aktivieren, dann Mehl, Backpulver, Salz und Kokosraspel abwiegen und vermischen.
  3. Das Kokosöl in den Mixtopf geben und 3 Min. | 70 °C | Stufe 1 schmelzen.
  4. Milch, Kokosblütenzucker, Vanilleextrakt und Bananen zugeben und 30 Sek. | Stufe 4 schaumig schlagen.
  5. Nun 3 Min. | Stufe 5 weiterrühren, dabei nach und nach die Mehl-Mischung zugeben.
  6. Teig in die Form füllen und 50 – 60 Min. backen.
  7. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, stürzen und genießen.

Nährwerte pro Stück: 193 KCAL | 26 g KH | 9 g F | 3 g E

Tipp: Unser Bananenbrot-Rezept kommt ganz ohne Eier aus – die Bindung übernehmen die Bananen selbst. Für die komplett vegane Variante ersetze die enthaltene Kuhmilch 1:1 gegen eine Pflanzenmilch deiner Wahl. Pimp your Banana Bread: Nüsse sind die perfekte Knusperergänzung zu den Kokosraspeln. Macadamianüsse, Paranüsse, Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse – tob‘ dich aus! Für Bananenbrot in kleiner Form empfehle ich die Bananen-Karotten-Muffins. Und wenn dann doch noch ein paar mehr Bananen übrig bleiben, back‘ sie doch einfach in der Pfanne, denn reife Bananen eignen sich auch für leckere Pancakes mit Erdnussbutter ideal.

„Theo, mach‘ mir ein Bananenbrot“ sang schon Rolf Zuckowski – seit 1983 sind einige Jahre vergangen und heute zaubern nicht nur Theo, sondern alle, die ich kenne, regelmäßig das süße Brot aus der Kastenform. Das Bananenbrot erinnert den ein oder anderen an das klassische Früchtebrot. Während Zweites nur saisonal jede Ecke des Weihnachtsmarktes ziert, kommst du beim Bananenbrot alljährlich in den Genuss.

Mittlerweile hat uns das Bananenbrot durch so manche Krise gebracht: Neben Sauerteigbrot und Kombucha ist es längst zum therapeutischen Genussmittelchen geworden – weil es sich dank der einfachen Zubereitung mit dem Thermomix® selbst für Neulinge in der Küche eignet. Kein Wunder also, dass sich hier über die Zeit bunte Variationen entwickelt haben, die das Bananenbrot immer wieder neu erfinden. Perfekt dazu: ein trendiger Dalgona-Kaffee oder selbstgemachtes Nussmus.

Doch woher kommt Banana Bread eigentlich? Ist es wirklich so gesund, wie alle sagen? Und wie kann ich es möglichst lange genießen? Hier gibt’s die Antworten.

Warum heißt das Bananenbrot „Brot“?

Wenn du an Brot denkst, denkst du an knusprige Laibe von Dinkelbrot, Roggenvollkorn und mehr? Geht mir genauso. Woher das Bananenbrot seinen Namen hat, hat sich mir sehr lange auch nicht erschlossen. Bis mich die Spurensuche in das Ursprungsland Amerika getrieben hat: Bananenbrot zählt dort zu den sogenannten „Quick Breads“, also Broten, die ohne Hefe, ohne Kneten und ohne Ruhezeit auskommen. Das Bananenbrot ist also offiziell ein Brot, auch wenn das Bananenbrot – anders als seine Namensvetter – am besten mit süßem Belag mundet. Durch die alleinige Zuführung von Fruchtzucker und anderen natürlichen Süßungsmitteln ist das Bananenbrot also eine gesunde Variante zu Kuchen, eine süße Variante zu Brot – und eine schnelle Alternative zu Kuchen und Brot.

Wie gesund ist Bananenbrot wirklich?

Bananenkuchen gehört wohl zu denjenigen Leckereien, die selbst Fitnessfanatiker*innen, Hochleistungssportler*innen und Health Influencer mit gutem Gewissen fest in ihrem Ernährungsplan verankert haben. Das Bananenbrot ist schon längst zum Synonym für „bewusste Ernährung“ geworden. Doch ist das Backwerk wirklich so gesund, wie alle sagen? Die Antwort: Ja. Die gereiften Bananen sind voll mit wertvollen Oligosaccariden, die dir einen ordentlichen Energieboost verpassen. Die Neurotransmitter in Bananen sorgen dann noch zusätzlich für gute Stimmung. Bananenbrot ist zwar reich an Kohlenhydraten und auch Fett und daher sehr gehaltvoll, aber wenn du diese Inhaltsstoffe so gesund wie möglich hältst, Butter gegen Kokosöl tauschst und ab und zu auch mal zum Vollkorn- statt zum Weizenmehl greifst, lässt sich das Bananenbrot so ziemlich in jeden Speiseplan einbauen.

Saftiges und lockeres Banana Bread – weitere Rezepte

Bananenbrot ist die unangefochtene Nummer 1 in Sachen „Resteverwertung“: Überreife Bananen haben nicht nur durch Nicecream und Banana Pancakes, sondern eben auch durch leckeres Bananenbrot eine weitere Daseinsberechtigung bekommen – und haben in der Biotonne nichts mehr zu suchen. Hier gilt: Je reifer deine Bananen sind, desto besser (und süßer) wird das Ergebnis. Und nicht nur die zerstampften, reifen Bananen sind unabdingbar für die Saftigkeit deines Banana Breads, auch Nussöle wie zum Beispiel Kokosöl machen dein Brot zum saftigen Vergnügen.

Für noch mehr Wow-Effekt und etwas Abwechslung kannst du dich in deiner Banana Bread-Kreation wild austoben mit gerösteten Nüssen und Trockenfrüchten wie Aprikosen, Cranberries oder Feigen.

Auch feine Gewürze wie Vanille oder Zimt verpassen dem Bananenbrot noch mehr Geschmack. Und dass die Kombination aus Banane und Schokolade einfach nur zum Niederknien lecker ist, wissen wir bereits vom klassischen Banana Split – und spätestens jetzt auch vom veganen Schoko-Bananen-Kuchen.

Keine Lust auf Kastenform? Bananen machen auch auf dem Backblech eine gute Figur. Und etwas Extravaganz und Sonntags-Kaffeekränzchen-Glanz bekommst du mit dem Banana-Cheesecake-Bread in dein Bananenbackwerk.

Banana-Cheesecake-Bread mit dem Thermomix® – Foto: Anna Gieseler
Für noch mehr Bananenpower: Banana-Cheesecake-Bread mit dem Thermomix® – Foto: Anna Gieseler

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Viele Bananenbrote fügen ihrem Grundteig Eier hinzu – wir nicht. Unser Vorteil: Banana Bread hält sich extra lange. Einmal gebacken kann anschließend mehrere Tage genossen und geknabbert werden.

In einer verschließbaren Box, in Alufolie oder – noch besser – in Bienenwachstücher verpackt hält sich das fertiggebackene Brot im Kühlschrank bis zu einer Woche. Wenn du dann merken solltest, dass über die Zeit die unglaubliche Saftigkeit verloren geht und dein Bananenbrot eher trocken schmeckt, dann verzage nicht: Einfach das Bananenbrot im Toaster aufbacken oder in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten – und schon schmeckt es wieder wie frisch gebacken.

Dein Bananenbrot lässt sich außerdem ganz problemlos einfrieren. Dazu in fingerdicke Scheiben schneiden und in einen Gefrierbeutel oder eine gefrierfeste Form verfrachten. Das verschafft dir einen Bananenbrot-Genuss bis zu 6 Monaten. Zum Auftauen und Genießen einfach kurz in den Toaster oder die Pfanne.

Rezepte für Rührkuchen

Backen kann so einfach sein – Rührkuchen sei Dank! Du hast Lust auf noch mehr Rührkuchen-Rezepte mit dem Thermomix®? Probier‘ auch mal den fruchtig-frischen Zitronen-Blaubeer-Kuchen oder einen klassischen, veganen Rührkuchen.

Perfekt für Pinterest:

Bananenbrot aus dem Thermomix® – Foto: Ricarda Ohligschläger
Bananenbrot mit dem Thermomix® – Foto: Ricarda Ohligschläger

 

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8 Gedanken zu „Saftiges Bananenbrot“

  1. Tut mir sehr leid das sagen zu müssen, aber das Rezept habe ich einmal gebacken und nie wieder. Im Vergleich mit einem nicht veganen Bananenbrot ist es sowohl geschmacklich, als auch von der Konsistenz eine Katastrophe. Gummiartig, ohne richtige Kruste und vir allem ohne den intensiven Bananengeschmack, den wir kennen. Mit derartigen Rezepten im Netz tut man den Veganern keinen Gefallen, die sich ohnehin schon oft genug der Kritik ausgesetzt sehen, dass veganes Essen einfach nicht richtig schmeckt. Bitte nacharbeiten, oder einfach aus dem Netz nehmen. LG Nina

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  2. Ich habe gestern das Bananenbrot gebacken. Allerdings in einer etwas abgewandelten Form:

    * 300 g Dinkelmehl (aus Dinkelkorn im TM gemahlen)
    * 2 TL Backpulver
    * 0,5 TL Salz
    * 125 g Kokosraspel
    * 70 g Kokosöl
    * 90 g Mandelmilch
    * Vanilleextrakt (2TL)
    * 3 kleine Bananen

    Ich finde das Brot total lecker. Auch ganz ohne Zucker ist es super. Ich kann jetzt nicht einschätzen, wie die Original-Rezeptur schmeckt – diese Variante hier ist aber für mein Empfinden total lecker und bedingungslos weiterzuempfehlen.

    Meinen Dank an das Zaubertopf-Team für die zahlreichen Tipps und Inspirationen.

    Liebe Grüße
    Stef

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    • Liebe Stef, vielen lieben Dank für dein Kommentar. Gerne probieren wir zeitnah auch mal dein Rezept aus! Ganz liebe Grüße und viel Spaß weiterhin auf unserem Blog, Lisa von mein ZauberTopf

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  3. Habe soeben das Rezept (genau wie oben angegeben) in kleinen Formen nachgebacken. Es hat geschmeckt wie im Sommer auf Hawaii. Einfach köstlich!

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