Wunderbarer Rhabarber – Sirup und mehr!

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Sirup aus Rhabarber ist eine tolle Möglichkeit, sich den Geschmack von Frühling, auch über die Erntezeit hinaus, zu bewahren. Er schmeckt großartig in vielen Drinks, vom Prosecco zur alkoholfreien Schorle. Du kannst ihn aber auch in Quark oder Joghurt genießen, über Eis oder für die besondere Note in einem Salat-Dressing. Hier kommt das Rezept und weitere tolle Ideen rund um den Rhabarber, lass es dir schmecken.

Rhabarber Sirup – Die Zutaten

Für 375 ml
Utensilien: Baumwolltuch

  • 1000 g Rhabarber in Stücken
  • 1000 g Wasser
  • 200 g Zucker
  • Saft von 0.5 Zitrone

Rhabarber Sirup – Die Zubereitung

Rhabarber in Stücken – Foto: Pixabay
Rhabarber in Stücken in den Mixtopf geben – Foto: Pixabay
  1. Rhabarber und Wasser in den Mixtopf geben und 5 Min. | 100 °C | Stufe 1 aufkochen, Garkorb als Spritzschutz aufsetzen. Weitere 30 Min. | 85 °C | Linkslauf | Stufe 1 köcheln lassen.
  2. Garkorb abnehmen, auf eine Schüssel stellen und mit einem Baumwolltuch auslegen. Rhabarber abseihen, dabei das Rhabarberwasser auffangen und Rhabarber im Tuch gut auspressen.
  3. Rhabarberwasser mit Zucker und Zitronensaft 30 Min. | 105 °C | Stufe 2 ohne Messbecher, mit Garkorb als Spritzschutz, auf 375 ml einkochen. Heißen Sirup in eine sterile Flasche füllen.

Nährwerte pro Portion à 30 ml: 78 KCAL | 19 G KH

Tipps & Infos:

Rhabarber ist ein Gemüse, kein Obst – Foto: Pixabay
Rhabarber ist ein Gemüse, kein Obst – Foto: Pixabay

Rhabarber wird häufig für Kuchen oder Kompott verwendet, deshalb glauben viele er gehöre zu den Obstsorten. Offiziell ist das Staudengewächs aber eine Gemüse-Sorte.

Rhabarber enthält nur 20 Kilokalorien pro 100 Gramm. Er enthält wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Eisen und Phosphor, sowie Vitamin C und Ballaststoffe. Der fruchtig-saure Geschmack stammt von Fruchtsäuren wie Apfel-, Zitronen- und Oxalsäure. Doch Vorsicht mit Oxalsäure! In größeren Mengen führt sie zu Vergiftungserscheinungen. Deshalb bitte nie die Blätter des Rhabarber essen, sie enthalten besonders viel Oxalsäure. Außerdem solltest du Rhabarber immer kochen, dadurch reduziert sich die Säure und das Gemüse wird bekömmlicher.

Wenn der Rhabarber frisch ist, sind die Stangen schön fest und glänzen. Um ihn etwass länger haltbar zu machen, kannst du ihn – ebenso wie Spargel –  in ein feuchtes Tuch einwickeln und einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Roter Rhabarber ist weniger säuerlich als die grünen Stangen. Wenn du das lieber magst, warte bis zum Ende der Erntezeit am 24.6., dann wird der Rhabarber milder. Nach dem 24.6. wird das Gemüse nicht mehr geerntet, weil dann der Oxalsäuregehalt zu hoch ist. Du kannst Rhabarber auch problemlos einfrieren, um ganzjährig in den Genuss seines Geschmacks zu kommen, hierfür einfach kleinschneiden und in einen Gefrierbeutel geben.

Du liebst Rhabarber in allen Varianten? Dann probiere doch auch diese Rhabarber-Teilchen mit Marzipan oder den Rhabarber-Crumble. Viele weitere Rezepte findest du auch im mein ZauberTopf-Club, so zum Beispiel dieses Baiser-Törtchen.

Rhabarber-Baiser-Törtchen aus dem mein ZauberTopf-Club – Foto: Ira Leoni
Rhabarber-Baiser-Törtchen aus dem mein ZauberTopf-Club – Foto: Ira Leoni

Perfekt für Pinterest:

Rhabarber – Sirup und mehr – Fotos: gettyimages.de/KariHoglund / Ira Leoni
Rhabarber – Sirup und mehr – Fotos: gettyimages.de/KariHoglund / Ira Leoni

 

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