Dieser Mirabellenkuchen mit Schmand ist so lecker, dass ich ihn jede Woche essen möchte. Ein butterweicher Teig in Kombi mit der cremigen Füllung und den leckersten Früchten – einfach himmlisch. Teig und Füllung zaubert der Thermomix®, den Rest erledigt der Backofen. So einfach kann Genuss sein – hier das Rezept für den Mirabellenkuchen mit Schmand.
Mirabellenkuchen mit Schmand – das brauchst du
Für 12 Stücke
Utensilien: Springform (Ø 26 cm)
- 400 g Mehl
- 280 g Butter
- 275 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 3 Eier
- 1 Prise Salz
- 400 g Mirabellen, entsteint und halbiert
- 1 Päckchen Puddingpulver
- 80 g Milch
- 600 g Schmand
Mirabellenkuchen mit Schmand – Schritt für Schritt
- Für den Teig Mehl, Butter, 150 g Zucker, Vanillezucker, 1 Ei und Salz in den Mixtopf geben. 20 Sek. | Stufe 4 verkneten, dann zu einer Kugel formen und ca. 1 Stunde kalt stellen.
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Springform einfetten.
- Puddingpulver, Milch, Schmand, 125 g Zucker und 2 Eier in den Mixtopf geben und 20 Sek. | Stufe 4 zu einer cremigen Masse verrühren.
- 2/3 des Mürbeteigs noch einmal durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen.
- In die Springform legen, dabei einen Rand hochziehen.
- Schmandcreme auf den Boden geben und Mirabellen darauf verteilen. Restlichen Teig als Streusel darüber geben.
- Kuchen im heißen Ofen ca. 45 Min. backen.
Nährwerte pro 100 g: 310 KCAL | 4 G E | 19 G F | 31 G KH
Du findest das Rezept auch im ZauberTopf Club, inklusive praktischem Kochmodus. Schau gleich mal dort vorbei!

Was passiert, wenn ich den Mürbeteig nicht kaltstelle?
Ich weiß, die Versuchung ist groß: Der Teig ist fertig geknetet, die Mirabellen liegen bereit – warum also warten? Ganz einfach: Beim Kneten im Thermomix® erwärmt sich der Teig leicht, und die Butter wird dadurch weich. Überspringst du die Kühlzeit, klebt dir der Teig an der Arbeitsfläche fest, reißt beim Ausrollen ein und lässt sich kaum in die Springform heben.
Stell den Teig deshalb mindestens 1 Stunde kalt – erst dann zieht die Butter wieder an und der Teig wird geschmeidig und stabil. Du kannst die Kühlzeit übrigens problemlos verlängern: Bis zu einer Nacht im Kühlschrank schadet dem Mürbeteig überhaupt nicht. Im Gegenteil, so bereitest du den Kuchen entspannt vor und musst am Backtag nur noch ausrollen, belegen und backen.
Mein Tipp: Warum Puddingpulver in die Schmandcreme kommt – und was ohne passiert
Puddingpulver in einer Schmandcreme? Das wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich, hat aber einen guten Grund: Das Pulver bindet die Creme beim Backen. Schmand allein verflüssigt sich im Ofen – die Masse würde auslaufen, den Mürbeteigboden durchweichen und den Kuchen matschig werden lassen.
Mit dem Puddingpulver passiert genau das Gegenteil:
- Die Creme dickt beim Backen an und bleibt, wo sie hingehört.
- Der Boden bleibt knusprig, statt durchzuweichen.
- Der Kuchen lässt sich nach dem Abkühlen sauber anschneiden – jedes Stück behält seine Form.
So werden die Streusel aus dem Restteig wirklich knusprig – und nicht zu einem zweiten Boden
„Restlichen Teig als Streusel darüber geben“ klingt nach dem einfachsten Schritt des Rezepts – tatsächlich entscheidet er aber darüber, ob dein Kuchen eine knusprige Krone bekommt oder eine zweite Teigdecke. Brichst du den Teig in zu großen Stücken auf, verbinden sich diese im Ofen zu einer geschlossenen Schicht, statt lockere Streusel zu bilden.
So gehe ich vor: Nach der Kühlzeit hat der Teig aus dem Thermomix® (kurz vorgeformt mit 20 Sek. | Stufe 4) genau die richtige Konsistenz zum Zerbröseln. Zerteile das übrige Drittel zwischen den Fingern in kleine, unregelmäßige Stücke von etwa 1–2 cm. Genau diese Unregelmäßigkeit macht später den Reiz aus: Kleine Stücke werden im Ofen goldbraun und knusprig, größere bleiben innen zart-mürbe.
Verteile die Streusel locker über die Mirabellen und drücke sie nicht fest – so bleibt Luft dazwischen und jeder einzelne Streusel wird im Ofen herrlich knusprig.
Perfekt für Pinterest:




















