Quittenbrot ist eine tolle Alternative zu Weingummi und anderen Süßigkeiten. Die Früchte schmecken wie eine Mischung aus Äpfeln und Birnen mit einem Hauch Zitrone und sind soooo lecker. Ich liebe diesen natürlichen Snack. Und der Thermomix® hilft natürlich bei der Zubereitung, der Rest ist super easy, du brauchst nur etwas Geduld. Quittenbrot ist auch ein ganz besonderes Mitbringsel! Aber jetzt zum Rezept für das Quittenbrot!
Quittenbrot – Die Zutaten
Für ca. 3 Gläser à 250 g
- 1000 g Quitten, entkernt, geschält, in Würfeln
- 750 g Wasser
- Saft und Abrieb von 1/2 unbehandelten Zitrone
- 350 g Gelierzucker 2:1
Quittenbrot – so gehts
- Quittenwürfel in den Topf geben und mit 750 g Wasser bedecken, dann 45 Min. | 100 °C | Stufe 2 weichkochen.
- Das Mus durch ein Sieb geben, den Saft auffangen und für z. B. Gelee verwenden. Das Mus mit dem Gelierzucker, dem Zitronensaft und dem Zitronenabrieb in den Mixtopf geben und 15 Sek. | Stufe 4 vermengen, dann 15 Min. | 100 °C | Stufe 3 kochen.
- Ein oder zwei Backbleche mit Backpapier auslegen (je nachdem, wie dick das Quittenbrot sein soll), das Quittenmuss darauf verstreichen.
- Einen Tag trocknen lassen, dann in Rauten oder Würfel schneiden und nach Belieben in Zucker oder Kokosraspeln wälzen. Danach nochmal einige Tage trocknen lassen.
Nährwerte pro Portion (30 g): 46 KCAL | 11 G KH

Quittenbrot braucht Zeit – und genau das macht es so besonders
Quittenbrot entsteht nicht nebenbei. Vom ersten Kochen bis zum Schneiden vergehen mehrere Tage, und jede Phase hat ihren eigenen Job. Wer die Zeiten kennt, versteht auch, warum das Ergebnis am Ende so besonders schmeckt.
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- 45 Minuten kochen: Roh schmecken Quitten herb und pelzig. Erst das lange Kochen bei 100 °C löst das Aroma und verwandelt die steinharten Früchte in ein weiches Mus.
- 15 Minuten kochen: Mit dem Gelierzucker bindet das Mus in dieser Phase und bekommt die feste Grundstruktur, die später schnittfest wird.
- 1 Tag trocknen: Auf dem Blech gibt das Mus Feuchtigkeit ab und wird so fest, dass du es in Rauten oder Würfel schneiden kannst.
- Weitere Tage trocknen: Jetzt entsteht die typische, fast gummiartige Textur, die Quittenbrot von normalem Fruchtgelee unterscheidet.
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Mein Tipp: Setze das Quittenbrot am Freitag an, schneide es am Sonntag und verschenke es am Montag. So verteilt sich der Aufwand aufs Wochenende, und die Würfel haben bis zur Übergabe genug Zeit zum Trocknen.
Warum ich den Quittensaft immer weiterverarbeite!
Nach dem Durchsieben in Schritt 2 bewahre ich den Saft immer auf. Er enthält das konzentrierteste Quittenaroma – und deshalb koche ich daraus mein Quittengelee.
Für zwei Gläser Quittengelee brauche ich den Saft von etwa 1 kg Quitten. Das passende Rezept verlinke ich direkt hier: Quittengelee mit dem Thermomix®.
Verarbeite ich den Saft nicht sofort weiter, bewahre ich ihn im Kühlschrank auf – dort bleibt er bis zu 3 Tage frisch. Alternativ friere ich ihn portionsweise in Eiswürfelbehältern ein und habe so immer eine kleine Menge Quittenaroma im Haus.
Zucker oder Kokosraspeln – wann ich was nehme und warum beides funktioniert
Du kannst das Quittenbrot mit Zucker oder Kokosraspeln verfeinern. Beides ist toll und ich entscheide das immer wieder neu.
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- Zucker: Er gibt dem Quittenbrot den klassischen, leicht knackigen Überzug. Durch den Zuckermantel hält sich das Quittenbrot außerdem länger.
- Kokosraspeln: Sie bringen eine exotische Note mit und sehen noch ein bisschen schöner aus. Außerdem sparst du dadurch etwas Zucker, logisch!
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So mache ich es: Wenn ich das Quittenbrot verschenken möchte, wälze ich es meistens in Kokosraspeln, für den Alltag reicht Zucker. Wenn ich mich nicht entscheiden kann, halbiere ich das Quittenbrot und wälze jede Hälfte anders.
Perfekt für Pinterest:





















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