Kürbisbrot gehört für mich zu einem ausgiebigen Frühstück im Herbst dazu. Durch den Kürbis wird es herrlich saftig und dank Vollkorn-Anteil sättigt es auch richtig lange. Und den Teig knetet natürlich der Thermomix® in wenigen Minuten und nach gerade einmal einer halben Stunde kannst du das saftige Kürbisbrot auch schon aus dem Backofen holen. Probiere es unbedingt auch mal aus!
Kürbisbrot – Die Zutaten
Für 1 Laib à 10 Scheiben
- 120 g Weizenkörner
- 120 g Hokkaido-Kürbis, in Stücken
- 400 g Mehl Type 405, zzgl. etwas mehr zum Bearbeiten
- 220 g lauwarmes Wasser
- 60 g Zucker
- 40 g frische Hefe
- 30 g Rapsöl
- 0,5 TL Salz
Kürbisbrot – Die Zubereitung
- Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Weizenkörner in den Mixtopf geben und 30 Sek. | Stufe 10 mahlen und umfüllen.
- Kürbis in den Mixtopf geben und 20 Sek. | Stufe 10 pürieren.
- Nun das Mehl, die gemahlenen Weizenkörner, Wasser, Zucker, Hefe, Öl und Salz zugeben und 2 Min. | Teigmodus zu einem Teig verkneten.
- Teig aus dem Mixtopf auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben, zu einem Laib formen und in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform (25 cm) legen.
- Das Brot im vorgeheizten Ofen etwa 25-30 Min. backen. Bei ausgeschaltetem Backofen noch etwa 5 Min. ziehen lassen und dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Nährwerte pro Scheibe: 210 KCAL | 9 G E | 2 G F | 34 G KH
Tipp: Im ZauberTopf Club findest du das Rezept. natürlich auch, inklusive praktischem Kochmodus. Schau gleich mal dort vorbei!
Warum ich die Weizenkörner immer selbst mahle
Viele finden es ungewöhnlich, dass ich die Weizenkörner im Thermomix® selbst mahle. Und natürlich wäre es möglich, stattdessen einfach Vollkornmehl zu nehmen.
Frisch gemahlenes Vollkornmehl schmeck aber viel intensiver. Aromastoffe und Nährstoffe sitzen vor allem in Keim und Randschicht des Korns – und sie verlieren sich, je länger das Mehl lagert. Industriell gemahlenes Vollkornmehl kann im Regal oder in deiner Vorratskammer bereits Wochen alt sein. Dein Thermomix® mahlt die Körner dagegen direkt vor dem Backen – und genau das schmeckst du am Ende in der Krume.
Wenn du trotzdem gern Vollkornmehl verwendest: Ersetze die 120 g Weizenkörner einfach 1:1 durch 120 g Vollkornmehl und erhöhe die Wassermenge um 10–20 g, denn Vollkornmehl nimmt mehr Flüssigkeit auf. Das Brot wird dadurch einen Hauch dichter, schmeckt aber weiterhin herrlich saftig nach Kürbis.

Keine Gehzeit im Rezept – und trotzdem geht das Brot auf
Das fällt jeder Brotbäcker:in sofort auf: Dieser Teig kommt direkt in den Ofen, ohne vorher zu gehen. Klingt ungewöhnlich, hat aber einen guten Grund.
- 40 g frische Hefe auf 400 g Mehl: Das ist fast doppelt so viel Hefe, wie die meisten Brotrezepte verwenden. Die Hefe treibt den Teig deshalb zuverlässig schon im Ofen an.
- 220 °C: Die hohe Starttemperatur sorgt dafür, dass das Brot sofort kräftig aufgeht, während die Kruste sich außen herum schließt.
Mein Tipp: Du kannst den Teig natürlich trotzdem gehen lassen und dabei weniger Hefe verwenden. Nimm 20 g frische Hefe und lass den geformten Laib 1 Stunde gehen, bevor er in den Ofen kommt. Dann wird das Brot bekömmlicher und bekommt eine noch lockerere Krume. Zwingend nötig ist dieser Schritt bei diesem Rezept jedoch nicht – so wie es im Rezept steht, funktioniert es ebenfalls.
Was passiert, wenn ich das Brot sofort aus dem Ofen nehme – und warum die 5 Minuten wichtig sind
Im letzten Schritt steht: „Bei ausgeschaltetem Backofen noch etwa 5 Min. ziehen lassen.“ Genau diese fünf Minuten überspringen viele – dabei sind sie wichtig. Die Restwärme im Ofen gart das Brot in dieser Zeit von innen vollständig durch, ohne dass die Kruste dunkler wird.
- Mit den 5 Minuten Restwärme: Das Brot gart gleichmäßig durch und bekommt eine schöne, saftige Krume bis in die Mitte.
- Ohne die 5 Minuten: Wenn du das Brot sofort aus dem Ofen nimmst, kann es im Inneren noch feucht und klebrig sein.
Mein Tipp: Der Klopftest verrät dir nach dem Backen, ob dein Brot fertig ist. Klopf mit den Fingern auf die Unterseite des Brotes: Klingt es hohl, ist es fertig gebacken. Dann kannst du es bedenkenlos auf dem Kuchengitter auskühlen lassen – und schon beim ersten Anschnitt schmeckt die Krume so saftig, wie sie soll.
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